Die Brennnessel gehört zu den gesündesten Wildkräutern. Man kann sowohl die jungen Blätter als auch die Samen verwenden. Die Blätter schmecken wie Spinat und die Samen erinnern an ungeschälten Sesam.

Ganz entscheidend ist der Standort, wo ihr sie pflückt.

Entweder im eigenen Garten oder fern ab von Straßen etc.

Ich habe sie diesmal zu einer Tarte verarbeitet.

Hierfür habe ich aus einem gröber gemahlenen Dinkelvollkornmehl einen sehr nussig schmeckenden Teig gemacht.

Als Käseersatz habe ich Sesam verwendet.

Alternativ kann man hier auch veganen Käse verwenden und wer das Rezept lieber vegetarisch mag, kann ja auf alle möglichen Käsesorten zurückgreifen.

Bon Appetit

Lesetipp:Brennnesselpesto

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Zutaten

Mürbeteig
250g Dinkelvollkornmehl
150g Margarine
1 TL Meersalz
ein wenig Mehl 550
Belag
eine gute Müsli Schüssel gewaschen und gezupft Brennnesseln
1 Zwiebel
4 EL Olivenöl
3 Tomaten
2 EL Sesam
nach Geschmack Meersalz
nach Geschmack Pfeffer

Zubereitung

  • Aus dem Dinkelvollkornmehl, der Margarine und dem Meersalz einen Mürbeteig kneten.
  • Evtl. ein wenig normales Mehl dazugeben, falls der Teig nicht richtig bindet.
  • Nun in der Form drücken.
  • Jetzt geht es erst mal in den Garten zur Brennnesselernte.
  • Wichtig ist, dass ihr Handschuhe anzieht.
  • Nun die obersten Blätter und Samen ernten.
  • Dann waschen und gut abtropfen lassen.
  • Nun die Blätter mit Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Olivenöl marinieren und auf die Tarte geben.
  • Ein paar Tomaten in Scheiben schneiden und verteilen.
  • Schließlich den Sesam darüber streuen und im Ofen backen.
  • 20 Minuten bei 180°C
  • Astrid

    Hallo! Vielen Dank für das tolle Rezept! Habe die Seite diese Woche erst entdeckt und bin begeistert! Gestern Morgen habe ich den Brennnessel Smoothie gemacht und heute Abend gab’s die sehr schmackhafte Tarte. Habe noch etwas Knofi und Chilli dazugegeben und obendrauf gab es etwas Schafskäse. Sehr lecker! Bis auf den Boden, der ist mir überhaupt nicht gelungen. Aber das hat der Freude über Deine tolle Idee keinen Abbruch getan. Werde nächstes mal einen dünnen Pizzateig (Hefe) oder einen Flammkuchenteig nehmen. Werde ganz sicher mehr von den Rezepten probieren, z.B. als nächstes Gierschpesto. Viele Grüße, Astrid