Zarte Crêpes mit verschiedenen Füllungen, die nach Vanille duften! Ich bekomme schon wieder Hunger beim Schreiben des Berichts. Wie ich schon mehrfach angemerkt habe, bin ich nahe der Grenze zu Frankreich aufgewachsen. Die Schwester meiner Oma war auch mit einem französischen Offizier verheiratet. Von daher sind Crêpe (wie so viele französische Rezepte) ein Bestandteil meiner Kindheit.

Da sich süße Gerichte sehr stark in Kindheitserinnerungen verankern, ich habe mal gelesen, dass dies mit der Süße der Muttermilch zu tun hat, werden hier immer wieder schöne Erinnerungen wach.

Nun aber zum Rezept.

Wer sich das Verhältnis von Mehl zu Milch, Ei und flüssiger Butter anschaut, wird schnell feststellen, dass hier nur was ganz zartes entstehen kann.

Abgerundet mit Vanille und Zucker, sind sie schon pur ein Genuss.

Was man noch so alles aus ihnen zaubern kann, werde ich nach und nach zeigen.

Unter anderem werden wir um die Weihnachtszeit Crêpe suzetté zubereiten.

Dies ist ein absoluter Klassiker der französischen Hochküche.

 

Die von mir verwendeten Keramikpfannen findet ihr unter anderem auch hier.

 

Bon Appetit

Lesetipp: Zitronengelee

Zutaten

2 Eier
200ml Milch
40g Butter
85g Mehl
15g Zucker
1 Messerspitze Vanille gemahlen
zum Braten Butter

Zubereitung

Milch und Butter zusammen mit der Vanille erwärmen.Eier und Zucker aufschlagen.Mehl sieben und in die Eier geben.Gute verrühren.Die lauwarme Milch dazugeben.Gute umrühren.Dann geht es ans Braten.Eine Keramik- oder Teflonpfanne erhitzen.Etwas Butter in die nicht zu heiße Pfanne geben.Eine Kelle Crêpe Teig hineingeben.Von beiden Seiten zart braten.Fertig.