Über mich

Geboren bin ich in Trier, der ältesten Stadt in Deutschland.

Sie liegt im Grenzgebiet zwischen Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Belgien.

Eine Region, in der Essen & Trinken den Tagesablauf maßgeblich bestimmt.

Ausbildung

Es gibt vier Ausbilder/innen, die mein Leben und Wissen nachhaltig beeinflusst und mit geprägt haben.

Ich nenne sie mal die 4 Säulen.

Säule I & II

Seit meinem zweiten Lebensjahr wurde mir prognostiziert, dass ich Koch werde.

Woran hat es gelegen?

Während sich normalerweise  Jungs mit Autos und Handwerk beschäftigten, saß ich in der Küche bei Mutter und Großmutter.

Von meiner Mutter habe ich die Liebe zum Kochen und von meiner Oma das Wissen um die Natur mitbekommen.

Auch wenn ich mit Jahrgang 1966 kein typisches Nachkriegskind mehr bin, so ist meine Kindheit geprägt von der Suche nach Nahrung.

Pilze, Beeren und Wildkräuter (Salate) gehörten zu unserem täglichen Speiseplan.

Außerdem bewirtschafteten wir drei große Gärten.

Viele  Menschen, denen ich dies berichte, sagen „Oh du armer Kerl, hatten deine Eltern kein Geld für den Supermarkt“.

Leider hören die Menschen nur selten richtig zu.

Ich glaube nicht, dass jemand der Pfifferlinge, Bärlauch, Steinpilze, Heidelbeeren, Sauerampfer, Quitten (und dem meiner Meinung nach perfektem Nahrungsmittel der „Walderdbeere“) zu seinem täglichen Speisplan zählt, ein armer Kerl ist.

Ich finde es sehr wichtig zu wissen, wo unsere Nahrung herkommt.

Wie sie und warum sie wächst.

Was sie in meinem Körper bewirkt.

Man muss der Natur zuschauen, nur so lernt man sie zu Lieben und zu Achten.

 

Säule III

In die Lehre bin ich bei Bruder Engelbert gegangen.

Ein Ordensbruder wie aus einem Roman, 2 Meter groß und mind. 160kg schwer.

Sein Motto war der Benediktinerspruch „Ora et labora“ was auf Deutsch „bet und arbeite“ heißt.

Sein Kochstiel war (wie soll es auch anders sein) die typische süddeutsche Klosterküche mit deftigen regionalen Zutaten von größter Güte.

 

Säule IV

Nach meiner Lehre arbeitete ich vier Jahre unter Francoise Y. Coignard.

Zuletzt als sein Stellvertreter (Sous-Chef) in einem stark französisch luxemburgisch geprägten Team.

Monsieur Coignard ist gebürtig aus der Bretagne, zu seinen beruflichen Stationen zählten unter anderem das La Gué Fleurie in Brest, Hotel Georges V Paris und Hotel Negresco.

Von  ihm lernte ich die gehobene französische Küche.

 

Abschlüsse

Gesellenbrief als Koch von der IHK Trier

AEVO Handelskammer Bremen

Diätetisch geschulter Koch DGE, Hamburg , mit Auszeichnung

Küchenmeister, Handelskammer Bremen, mit Auszeichnung

 

Diverses

Messeauftritte u.a. bei der Fisch International

Referent für Naturheilkunde

Koch des Jahres in der Diätetik 1999 Platz 4

Koch des Jahres in der Diätetik 2001 Platz 2

Verantwortlicher Küchenleiter (Catering) bei vielen Empfängen aus Politik & Gesellschaft