Ich höre häufig den Satz „An Rosenkohl traue ich mich nicht ran“! Die Gründe sind vielfältig, von „ich weiß nicht, wie man ihn putzt“, bis hin „wann ist er eigentlich gar“ und „mir dauert die Zubereitung zu lange“. Da viel mir dieses Gericht ein, das wir, wenn es schnell gehen, musste öfters im Restaurant als Personalessen gemacht haben.

Bei solchen nicht geplanten Gerichten, die häufig aus der restlichen Ware, die man nicht für die Gäste benötigt entstehen, sind häufig Ursprünge eines ultraleckeren Gerichts. Diese landen später als Trendsetter auf dem Speisekarten der Restaurants.

Das Rezept passt zu vielen winterlichen Gerichten. Es schmeckt Solo mit Kartoffelknödel, Semmelklöße oder Spätzle. Aber passt auch natürlich als Gemüsebeilage.

Wir haben auch zwei Videos mit Rosenkohl online. Einmal die Grundzubereitung: „Wie kocht man Rosenkohl“ und „Rosenkohlblätter“ die sind ähnlich zubereitet, jedoch deutlich aufwändiger in der Vorbereitung.

Die von mir beim anrichten verwendete Form (etwas anders Model) findet Ihr u.a auch hier. Link zum Angebot

 

Bon Appetit

Lesetipp: Kartoffelknödel

 

Zutaten

800g Rosenkohl
1 bis 2 Zwiebeln
1 Zehe Knobluach
2 EL Olivenöl
4 EL Walnüsse
Salz, Pfeffer, Muskat
1/2 Granatapfel
evtl ein wenig Wassser

Zubereitung

Den Rosenkohl putzen und abspülen.Dann in 3 cm große Scheiben schneiden.Zwiebeln und Knoblauch ebenfalls schneiden und mit Olivenöl und dem Rosenkohl in einen Pfanne geben.Die Gewürze dazugeben und durchschwenken und bei geschlossenem Topfdeckel 5 Minuten braten lassen.Zwischendurch immer wieder wenden.Wenn zu wenig Flüssigkeit da ist, mit etwas Wasser ablöschen und weiter braten lassen.Zum Schluss die Walnüsse dazu geben.Dann in eine Schüssel anrichten und mit den Granatapfelkernen dekorieren.Fertig.
  • Tara N. Tella

    Die Granatapfelkerne kann man aber doch nicht essen…..?

    • Michael

      Hallo Tara, als ich die Granatapfelkerne das erste Mal gegessen habe, fand ich die Konsistenz auch komisch. Mittlerweile liebe ich sie sehr. Liebe Grüße Michael